Neuigkeit

Kommunen im Landkreis Sigmaringen bauen Corona-Testkapazitäten aus


Bad Saulgau / Mengen / Pfullendorf / Sigmaringen

Durch die jüngsten Änderungen der Rechtsgrundlagen sind Öffnungen für den Einzelhandel im Landkreis Sigmaringen wieder möglich. Denn die 7-Tage-Inzidenz ist zwischenzeitlich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100. Kund*innen müssen hierfür ein tagesaktuelles negatives Corona-Testergebnis vorzeigen, soweit diese nicht Genesen oder Geimpft sind. Zudem sind Negativtests auch als Zugangsberechtigungen für Gastronomiebetriebe und Freizeiteinrichtungen erforderlich.

Durch die neuen Regelungen erwarten die Bürgermeister*innen im Landkreis Sigmaringen eine verstärkte Nachfrage an Schnelltests.

Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, bauen die „Pilotstädte“ Mengen, Pfullendorf, Bad Saulgau und Sigmaringen ihre Testkapazitäten kontinuierlich aus. Dank zahlreicher Helfer*innen und ergänzt durch die Testangebote weiterer Städte und Gemeinden entsteht so ein flächendeckendes Netz an Testmöglichkeiten im gesamten Landkreis – das „SIG-Testmodell“. Insbesondere an verkehrsgünstigen Ortseingängen und stark frequentierten Stellen in den Innenstädten sind bzw. werden teils stationäre Schnelltestzentren, teils mobile Stationen eingerichtet.

Unkomplizierter Negativnachweis als QR-Code

Die Stadt Mengen entwickelte federführend eine gemeinsame Web-Applikation, über die die Testperson ihren Negativnachweis in Form eines QR-Codes erhält. Um den digitalen Nachweis nutzen zu können, ist lediglich ein Internetanschluss notwendig – eine Installation oder das Herunterladen einer App ist nicht erforderlich.

Und so funktioniert’s: (SIG-Testmodell-Anleitung als pdf)

  • Die Anmeldeseite „SIG-Testmodell“ direkt unter www.sig-modell.de aufrufen.
  • Kontaktdaten eingeben und Teststation auswählen. Das Abnahmeprotokoll wird nun automatisch generiert.
  • Das Abnahmeprotokoll ausdrucken und gemeinsam mit dem Personalausweis an der Teststation vorzeigen.
  • Sobald das Testergebnis vorliegt, wird der QR-Code aktiviert und die Testperson per E-Mail benachrichtigt.

Die negativ getestete Person hat nun die Möglichkeit, das Testergebnis via QR-Code auf einem mobilen Endgerät oder in Papierform mitzuführen.

Um das Testergebnis nun beispielsweise beim Einkaufen vorzuweisen, genügt es, den QR-Code zu zeigen. Scannt der*die Mitarbeiter*in des Geschäfts den QR-Code mit einem Smartphone ab, erscheint das negative Testergebnis. Nach 24 Stunden erlischt das Testergebnis automatisch. Ist der Test positiv ausgefallen, erscheint unter dem QR-Code lediglich eine Fehlermeldung.

Um das System an den vielen unterschiedlichen Teststellen in der ganzen Region anwenden zu können, wird das Abnahmeprotokoll weiterhin in Papierform benötigt. Da die Daten der Testpersonen aus Datenschutzgründen nicht gespeichert werden, müssen die Daten vor jedem Test erneut eingegeben werden.

Wer über keine entsprechende technische Ausstattung verfügt, um das webbasierte System zu nutzen, erhält Abnahmeprotokoll und Befundbestätigung nach wie vor auch an den Teststellen in Papierform ausgehändigt. Auf dem Negativnachweis in Papier wird der QR-Code ebenfalls abgebildet.